Freitag 29. August 2008


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La Traviata

La Traviata von Giuseppe Verdi

Traviata 2008 im RömersteinbruchDie Handlung der Oper nach dem Roman „Die Kameliendame“ in einer kurzen Zusammenfassung: Bei einem Fest im Salon der Kurtisane Violetta begegnet ihr Alfredo Germont, der ihr in selbstloser Liebe verfallen ist. Alfredo gesteht der lungenkranken Violetta seine Liebe. Obwohl sie von seiner Erklärung tief berührt ist, hält sie ihn zunächst auf Distanz. Zu sehr ist sie von ihrem Lebenswandel gezeichnet. Dennoch ziehen sie dann zusammen aufs Land und Violetta möchte mit Alfredo ein neues Leben beginnen. Doch ihr Geliebter kommt aus gutem Hause und sein Vater überzeugt sie davon, dass diese Beziehung die Familie kompromittiere und vor der Gesellschaft ächte.

Violetta beugt sich dem Willen des Vaters und täuscht Alfredo vor, ihn nicht mehr zu lieben und kehrt in ihr altes Leben zurück. Als der verzweifelte Alfredo seine Geliebte aufsucht, findet er sie mit einem Nebenbuhler vor und es kommt zu einem Duell zwischen den beiden, bei dem Alfredo als Sieger hervorgeht.

Violetta indes ist verarmt und todkrank. Am Sterbebett finden die Liebenden wieder zusammen und Alfredos Vater bittet sie um Verzeihung, bevor sie stirbt.

Traviata RömersteinbruchInhalt „La Traviata“ (1. bis 3. Akt)

1. Akt:

Alfredo, aus gutem Haus, vom Land und etwas naiv, kommt nach Paris und lernt dort Violetta kennen, in die er sich verliebt. Sie verliebt sich ebenfalls, kämpft jedoch mit ihren Gefühlen, da in ihrem Gewerbe Liebe das Ende des Geschäfts bedeutet. Sie gibt sich jedoch der Liebe hin und zieht mit ihm aufs Land.

2. Akt:

Alfredos Vater fordert Violetta auf, auf Alfredo zu verzichten. Der Vater begründet den Verzicht damit, dass Alfredos Schwester heiraten will, und dies nicht möglich ist, wenn Alfredo mit einer Prostituierten liiert ist. Violetta verzichtet und schickt ihm nach der Abreise einen Brief, in dem sie schreibt, dass sie ihn nicht mehr liebe.

Alfredo liest den Brief und glaubt, Violetta habe ihn wegen eines reichen Barons verlassen – er stellt ihr nach. Auf einem Fest von Violettas Freundin Flora beleidigt er den Baron und Violetta öffentlich, doch Violetta verzeiht ihm. Nun wird es unweigerlich zum Duell zwischen dem Baron und Alfredo kommen. Dabei wird der Baron schwer verletzt.

3. Akt:

Auf den Straßen von Paris wird Karneval gefeiert. Violetta liegt, inzwischen verarmt, im Sterben. Doktor Grenvil besucht die Kranke täglich. Ihren Lebenswillen erhält ein Brief des Vaters Germont, den sie wieder und wieder liest: Alfredo, sein Sohn, dem er alles gebeichtet hat, werde zu ihr zurückkehren und ihre Verzeihung erbitten. Ihre Stimmung schlägt um in Hoffnungslosigkeit (»Addio del passato«), da erscheint endlich der Ersehnte. Der Traum vom erneuerten Liebesbund ist nur kurz (»Parigi, o cara, noi lasceremo«). Giorgio Germont folgt seinem Sohn und bittet ebenfalls um Verzeihung. Violetta schenkt Alfredo ein Bild von sich, um nicht vergessen zu werden. Er soll nach ihrem Tod heiraten. Sterbend vergibt sie ihrem Geliebten.

Der 1. Akt spielt im Oktober, der 2. im Januar, der 3. Akt im Februar in Paris um 1850.